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Der ontologische Gottesbeweis besagt, Gott existiert, weil wir ihn denken können. Klingt komisch, ist es auch.

Anselm von Canterbury war allerdings davon überzeugt, hiermit richtig zu liegen. "Naja," mag der manche sich jetzt denken "was wusste der schon? Der hat sicher zu viel am Ale geschnuppert." Kenner wie wir wissen allerdings: es war italienischer Wein! Und dass solche vermeintlichen Unwichtigkeiten auch mal interessant sein können, erfahren wir in dieser Folge von Instant Philosophie.

 

Literatur:

Manuel Güntert (2018): Die Geburt des ontologischen Gottesbeweises aus dem (Nicht?-)Vollzug des ontologischen Menschenbeweises. Zeitschrift für philosophische Forschung, 72(1):15-49.


 

Weiterführende Literaturempfehlungen, die in unstrukturierter Weise im Podcast genannt wurden:

Nietzsches, Friedrich: Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik.

Safranski, Rüdiger: Nietzsche: Biographie seines Denkens.

Weischedel, Wilhelm: Die philosophische Hintertreppe. 34 große Philosophen in Alltag und Denken.

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